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Conflict Minerals

Situation

 
Unternehmen aus der Elektronikindustrie sehen sich wachsendem Druck ausgesetzt, um zu beweisen dass ihre Produkte keine sogenannten Konfliktmineralien (‚Conflict Minerals‘) beinhalten. Tantal ist beispielsweise so ein seltener Rohstoff. Er ist aus mobilen Geräten nicht mehr wegzudenken, da er für  den Bau kleiner und effiziente Kondensatoren benötigt wird.


Als Konfliktmineralien gelten seltene Rohstoffe, die im östlichen Teil der demokratischen Republik Kongo und den umliegenden Ländern gewonnen werden. In den dortigen rohstoffreichen Gebieten, die einen Großteil der weltweiten Vorkommen dieser Mineralien enthalten,  herrschen teils kriegsähnliche Zustände. Die bewaffneten Konflikte werden unter anderen durch den Handel mit Konfliktmineralien finanziert.

 
In den USA wurde im Jahr 2010 der  Dodd-Frank Act erlassen, in dessen Sektion 1502  diverse Berichtspflichten im Zusammenhang mit Konfliktmineralien festgeschrieben sind. Diese müssen von allen US-Unternehmen im Einflussbereich der  US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) erfüllt werden. Die Berichtspflichten werden von den OEMs durch die globalen Lieferketten weitergereicht, sodass letztendlich schätzungsweise mehr als 195.000 Firmen weltweit betroffen sein werden.

  
Der Dodd-Frank Act schreibt vor, dass betroffene Unternehmen nachweisen müssen, ob in ihren Produkten die Rohstoffe Zinn, Wolfram, Tantal, oder Gold verwendet werden, die ursprünglich aus Konfliktregionen in der Demokratischen Republik Kongo oder Nachbarländern stammen.

 
Herausforderung

 
Wir haben eine verschärfte Knappheit an mineralischen Rohstoffen und unterschiedliche Interessen von Rohstoffnutzern und Lieferantenländern. Daher muss es unser aller Interesse sein, eine friedliche, faire und nachhaltige Nutzung unserer weltweiten Ressourcen zu schaffen.

 
Die komplexe Natur der Lieferkette der Mineralien stellt die verarbeitenden Unternehmen vor viele Probleme. Zwischen der Gewinnung der Rohstoffe und der Fertigstellung des Endprodukts liegen viele Zwischenschritte, so dass ein Nachverfolgen der Herkunft von Mineralien erschwert wird.

 
Zudem sieht sich jedes Unternehmen mit einer Vielzahl von Anfragen aus seiner Lieferkette konfrontiert, die verwaltet, beantwortet, und dann in aggregierter Form weitergegeben werden müssen. Auf manuellem Wege ist diese Herausforderung kaum zu bewältigen. Kein Unternehmen kann es sich leisten, die entstehenden Ineffizienzen und das Fehlerpotenzial zu ignorieren.

 
Lösung

 
Zwei Branchenverbände der Elektronikindustrie (Electronic Industry Citizenship Coalition und Global e-Sustainability Initiative) haben ein Konsortium gegründet, welches einen mittlerweile weltweit führenden Standard zur Berichterstattung über Konfliktmineralien in der Lieferkette entworfen hat.

 
Die iPoint Conflict Minerals Plattform (iPCMP) setzt auf diesen etablierten Standard auf, und ermöglicht Unternehmen, die vom Dodd-Frank Act betroffen sind, ein effizientes Management der Reporting-Prozesse. Die Plattform basiert auf iPoint‘s umfangreichen Erfahrungen in der Erstellung und Implementierung von produktbezogenen Umwelt-Compliance-Lösungen innerhalb von Wertschöpfungsketten (zum Beispiel mit der iPoint REACH-Lösung für die Kommunikation in der Lieferkette).

 
Durch enge Zusammenarbeit mit der Industrie und Verbänden kann iPoint eine maßgeschneiderte Lösung für die Erfüllung der Konfliktmineralien-Vorschriften anbieten.


Folgende Funktionen werden von der Software unterstützt:

  • Erstellung und Aggregation von Reports nach dem EICC/GeSI Reporting-Standard
  • Nachverfolgung und Management von eingehenden & ausgehenden Datenanfragen
  • Die EICC/GeSI „Conflict-Free Smelter“ Liste ist bereits in der Lösung integriert und wird automatisch upgedatet
  • Import und Export von Reports im Excel-Format
  • Anlegen & Management von neuen Schmelzen
  • Umfangreiche Echtzeit-Validierungschecks stellen sicher, dass die notwendigen Angaben vollständig und konsistent sind
  • Sicherheitskonzept zur Geheimhaltung von Geschäftsbeziehungen
  • Personalisierte Benutzerkonten mit Rechteverwaltung
  • Online-Speicherung und Management von Reportdaten
  • Laden von Zuliefererkontaktdaten in das System

Vorteile

  • Einfache & intuitive Benutzeroberfläche
  • Deutlich erhöhte Effizienz im Vergleich zu manueller Dateneingabe
  • Sicherstellung von angemessener Datenqualität gelieferter Informationen durch Validierung
  • Ohne jegliche Installation „on-demand“ einsetzbar
  • Unterstützung mehrerer Sprachen
  • Telefonischer Kundenservice mit globaler Erreichbarkeit (Montag – Freitag, 0-24 Uhr)
  • eLearning System für unkompliziertes Training neuer Benutzer
  • Abdeckung der gesamten Zulieferkette durch verschiedene Lizenzoptionen, angepasst an die Bedürfnisse großer Unternehmen (Premium Version) und kleinerer Unternehmen (Basic Version).
  • Flexible Systemarchitektur ermöglicht schnelle Anpassungen der Lösung an veränderte Reporting-Anforderungen
  • Kostenlose Testphase